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Digitale Heilfasten-Kur

Sichtbarkeit im Online Business

Portrait of young businessman in office. Think outside the box concept

Seelengeflüster.13.LOGO

Verpasse dir eine Digitale Heilfasten-Kur!
Was das genau heißt und warum dir die Kur echt gut tut erfährst du gleich hier:

Vorab:
Nein, ich schieße mir jetzt nicht selber ins Bein, wenn ich diesen Artikel hier schreibe und alle dazu auffordere, die Kiste, das Handy, das Tablet, whatever einmal auszuschalten. Ich liebe es digital unterwegs zu sein. Blogbeiträge zu schreiben, zu facebooken, instagramen, snapchatten, Kommentare zu verteilen, Beiträge zu lesen und zu teilen und mich kreativ auszutauschen.

Aber gerade im Moment, eben jetzt, habe ich das Gefühl, mir nimmt das alles zu viel Energie und es kommt nix mehr rein! Weißt du was ich meine?

Wie ein Sieb!
Schütte einmal Wasser in ein Sieb!
Und ich bin kein Sieb, doch eher so ein Gefäß, das immer halb voll, statt halb leer ist, das Input liebt, Energie-Austausch liebt, das Leben liebt und unaufhaltsam KREATIV ist.

Auf der einen Seite fühle ich mich wie dieses Sieb, das alles was reinkommt, sofort wieder durchsickert und auf der anderen Seite fühle ich mich voll! Überfüllt von Input! To much.

Das ist das Gefühl, das mich heute Morgen  beschleicht und nachdem ich weiter E.-Mails beantwortet und Facebook-Nachrichten gecheckt und Likes verteilt und geteilt habe und und und habe ich mein Handy ausgeschaltet, den PC zugeklappt und mir meinen Hund geschnappt und bin erstmal eine Runde spazieren gegangen. Natur schnuppern!

Kopf klar bekommen, um jetzt diesen Artikel für dich zu schreiben und dir folgende Kur zu verordnen, die ich mir eben gerade selbst verordnet habe, vor 2 Tagen:

Kuranleitung – Digitales Heilfasten

  1.  Wenn die Schultern einmal schwer werden und es eng wird im Brustraum.
  2.  Deine Ideen sich verflüchtigen.
  3.  Du krampfhaft und angestrengt wirst.
  4.  Ein Klosgefühl im Hals spürbar wird.
  5.  Ein „mir ist alles zuviel“ Gefühl sich einstellt
  6.  Deine AggroSchwelle steil anschwillt
  7.  Du dich fragst: Warum mach ich das überhaupt alles hier?

Dann wird es Zeit für die „Digitale Heilfasten-Kur:

TAG 1:

  1.  Schalte dein Handy, Smartphone, I-Phone sofort aus. AUS – also richtig AUS!
  2.  PC, Tablet, I-Pad runterfahren und ausschalten.
  3.  Mach dich LEER. Einen ganzen Tag, keinen Input!
     WOW! Das iss gar net so einfach, gell? Kein Handy, kein Fernsehen, kein Buch, kein Telefonat, einfach mal nix. Mach dich bewusst LEER.  Und dann  genieße  die Leere. Einfach mal nix müssen, sollen, können, machen.  Einfach mal das „NIX“ genießen.

TAG 2:

  1.  Alles bleibt aus: Handy, PC, Fernseher.
  2.  Halte den Gedanken aus, das du jetzt „ganz viel versäumen wirst und du nicht erREICHbar bist!“ Es ist nur dein Kopf! Alles gut!
  3.  Lass die Welt für heute einfach mal still stehen und genieße weiter das „digitale Nichtstun“.
  4.  Für was hast du jetzt Zeit?
     Schrank ausmisten, die Wintersachen wegpacken und Sommersachen rausholen? Im Garten oder auf deiner Terrasse wurschteln, Blumen einpflanzen, deinen  Kräuter Garten neu anlegen? Auf dem Liegestuhl liegen? Den Wolkenbildern zuschauen? Dem Gras beim Wachsen zuschauen? Eis schlecken? Küssen? 
     Auto putzen und innen aussaugen?  Was leckeres kochen und vorher mal wieder schön entspannt Einkaufen gehen, so beim Gemüsehändler, knackischfrische  Zutaten einkaufen? Zum Frisör gehen? Ins Freibad? Oder einfach mal in deinem Hängesessel abhängen?

TAG 3:

  1.  Immer noch alles aus: Keine E.-Mail oder sonstiger digitaler CHECK! Lass es sein!
  2.  Heute spürst du, wie du dich langsam aber sicher entspannst, deine Schultern lockerer werden und deine Stimmung sich hebt. Du spürst das Leben! Deine  Kreativität, deine Ideen fangen wieder an zu fließen.
  3.  Mit dem Spaß an den einfachen Dingen, die wir gerne tun, wie z. B. Laufen, malen, Fahrrad fahren, kochen, Ordnung schaffen, gärtnern, kommt auch  wieder unsere Energie zurück. Denn genau hier steckt sie drin – die Lebensfreude, die Lebensenergie!

TAG 4:

  1.  Wieder zurück.
  2.  Tauche langsam Schritt für Schritt in die digitale Welt ein!
  3.  Na? Haste viel versäumt?
     Ist dir wirklich was durch die Lappen gegangen? Wie viele Nachrichten, Facebook Neuigkeiten sind dir entgangen?
     Ist die Zahl für dich erschreckend?
     350 E-Mails?
     25 Whatsapp Nachrichten
     89 Facebook Neuigkeiten, 2 Freundschaftsanfragen und 4 offene Chats …
     12 SMS-Nachrichten

Und jetzt stelle dir abschließend die Fragen:

Was habe ich wirklich versäumt?
Was habe ich gewonnen?
Wie fühle ich mich jetzt?
Was werde ich fortan verändern und mit in meinen digitalen Alltag nehmen?

Lass die digitale Welt nicht größer werden, als deine Welt. Denn das große Energie-Leck besteht darin, das wir automatisch anfangen uns zu vergleichen, uns nicht sofort gesehen fühlen, enttäuscht sind über zu wenige LIKES, oder einen üblen Kommentar. Das EGO liebt all diese Dinge, sucht Bestätigung und Erfüllung, will sich mitteilen und gelobt werden. Wir werden dabei „getriggert“, ob wir wollen oder nicht! Ob wir uns dessen bewusst sind, oder nicht!

Wer kann sich dem wirklich entziehen? 

Frage dich immer und immer wieder, wie du dich dabei fühlst!

  • Wie fühlst du dich jetzt gerade, wenn du diesen Beitrag liest?
  • Welche Gedanken gehen dir dabei durch den Kopf?
  • Beurteilst du? Verurteilst du? Kommt ein Ja, aber?

Tue jeden Tage die Dinge, die dir Energie schenken. Jeden Tag!
Auch die kleinen Dinge sind wichtig dabei. Einfache Dinge, wie: eine Runde spazieren gehen, Steine am Fluss oder am Bach sammeln oder einfach mal bei deinem Lieblingslied im Radio mitgrölen!

Vergiss nicht zu leben!
Bleib achtsam mit dir und wenn du spürst, das dir Energie „abgeht“, dann begebe dich in die Digitale Heilfasten-Kur.

Zieh einfach den Stecker!

Wenn dir die 3 Tage zu viel erscheinen, dann beginne doch mal mit 3 Stunden!

Plane dir feste Zeiten ein, an denen du digital unterwegs bist.

Ansonsten OUT OFF ORDER!

  • Was hältst du davon, sich feste digitale Zeiten einzuplanen?
  • Hast du schon mal digital gefastet? Oder kommt das so gar nicht für dich in Frage?
  • Schenkt dir die digitale Welt immer Energie? Hast du dir diese Frage überhaupt schon einmal gestellt?

Free Flow.
Lass fließen.

Schreib mir gleich jetzt deinen Impuls, deine Erfahrungen mit der digitalen Welt ins untere Kommentarfeld. Ich freu mich total drauf.

Alles Liebe
Deine Bettina  🙂

 

 

7 Gedanken zu „Digitale Heilfasten-Kur

  1. Hallo Bettina,

    was für ein toller Artikel! Es passt sehr gut zu meinen eigenen Bemühungen. Nachdem ich letzte Woche selbst einen Blogbeitrag zum Thema geschrieben habe, habe ich Ton und Benachrichtigungslicht meines Handys ausgestellt. Superwirkung, ich habe mich sofort entspannt. Danach fiel mir noch ein, die vielen Newsletter, die ich bekomme, zu kündigen. War auch super. Die meisten Nachrichten, die ich bekomme, sind jetzt wirklich für mich. 35 Newsletter habe ich bis jetzt gekündigt, aber bin noch lange nicht am Ende angekommen. Manche machen es einem ja echt schwer … Darum trage ich mich jetzt auch nicht in deinen Newsletter ein 😉 aber ich speichere deinen Blog auf jeden Fall und werde wieder reingucken!

    Liebe Grüße
    Monika

    1. Liebe Monika!
      Super lieben Dank für dein Feedback. Jetzt hab ich doch glatt den Beitrag auf deinem Blog gelesen und dir eben auch ein Kommentar hinterlassen 😉
      Das Thema findet großen Anklang und klingt nach!
      Sonnige Grüße
      Bettina

  2. „Die Welt kann warten…..“
    Diesen Satz hörte ich regelmäßig bei meinem Autogenen Training …und Du hast mich mit deinem Artikel genau da abgeholt! Wie scheeeeeee 🙂
    …. Bin zwar noch nicht mal bei Facebook und erst seit kurzem bei Whatsapp, aber genauso habe ich mich kürzlich gefühlt. Will ohnehin nicht immer erreichbar sein, auch wenn das von meinem Umfeld oft bemängelt wird. 🙁 Gerade gestern kamen so viele Anfragen & Anrufe, dass alle anderen Vorhaben liegenbleiben und ich um mich rum nichts mehr wahrgenommen habe, noch nicht mal meine schöne Aussicht. Und zum Schluss des Tages gedanklich auch nichts mehr aufnehmen konnte. Was ein Jammer: wie schön könnte ich doch ansonsten meine (Lebens)Zeit verbringen 😉 Werde gleich mal in deine „Diät“ einsteigen…wenn auch vorerst nur privat 😉

  3. Da hatte ich doch tatsächl. mein Handy im Büro vergessen….und damit ein absolut „kommunikationsfreies Wochenende“! Das hat richtig gut getan. Nur anschließend am Montag wieder im Büro wurde ich fast vorwurfsvoll gefragt, warum ich nicht zurückrufe….oder sogar die Frage, ob ich einen „Kontakt“ absichtlich „blockiert“ hätte…Schon schräg. 😉 Das zeigt , daß die Mehrheit gewohnt ist, immer & überall erreichbar zu sein. Früher ohne Handys, Anrufbeantworter & Email hat man ein paar Tage später einfach nochmal zum Hörer gegriffen 🙂

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