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0:44 Uhr – gestern Nacht – in meinem Schlafzimmer …

Komfortzone verlassen Ja oder Nein

Seelengeflüster Podcast #17. Folge zum Lauschen
#17. Folge zum Lauschen

… nicht was du jetzt denkst!

Schon klar, das du sofort auf den Link des Artikels gedrückt hast, um das zu lesen ;)-Hase!

Aber vorab:
Nein, es geht in diesem Artikel nicht, um einen Liebesakt, oder diverse 6-Praktiken und es geht dabei auch nicht, um detaillierte Beziehungsdramen – nachts in meinem Schlafzimmer! Obwohl das bestimmt in jüngster Zeit durchaus wieder stattfinden kann 😉

Nein, es ging dabei vielmehr um das Thema: Komfortzone verlassen: Ja oder Nein? Und wenn, warum überhaupt?

Dieser Artikel ist mein Beitrag zur Blogparade „Komfortzone verlassen? Oder lieber doch nicht?!“ von Christine Winter auf Stille-Stärken.de

Jetzt sei nicht gleich enttäuscht!

Glaub mir, dieses Thema ist echt spannend und eröffnet einem immer wieder eine neue Sicht auf die Dinge. Bleib dran!

So kurz vor dem Einschlafen quatschen Harald und ich immer sehr gerne und da sagte ich noch so zu ihm: „Lass uns jetzt kein Fass aufmachen und morgen darüber reden,“ und schon waren wir mittendrin im Thema. Denn dieses Thema lässt sich irgendwie nicht vertagen, wenn man mal angefangen hat darüber zu reden!

Klar, Komfortzone verlassen! Das haben wir schon so oft gelesen und in diversen Kursen immer und immer wieder gehört:

Wachstum findet immer außerhalb der Komfortzone statt!

Da hab ich ihn gefragt? Wer sagt das? Und vor allem? Stimmt das auch für mich?

Wieder ertappt!

Übernehmen wir automatisch diese Glaubenssätze von anderen, weil sie uns „WAHR“ erscheinen, oder weil wir wirklich selbst davon überzeugt sind? Wie kann ich herausfinden, ob dieser Satz auch für mich, also meine eigene Wahrheit ist?

Genau hier ist der Punkt!
Mach dir bitte deine eigenen Gedanken über die Komfortzone und übernimm nicht einfach die Gedanken und Meinungen anderer.

Ist das schon „die Komfortzone verlassen?“

Vielleicht.

Denn es ist doch so schön bequem und kuschelig. Wir lesen, wir hören und müssen nicht einmal denken dabei – einfach nur nicken und JA sagen. JA, genau so isses. JA, so denke ich auch darüber.

Hast du dich einmal wirklich selbst, so für dich alleine mit dem Thema auseinandergesetzt, oder einfach die Meinungen und Glaubenssätze der anderen übernommen?

Wie bereits erwähnt, nachts um 00:44 Uhr in unserem Schlafzimmer – ging es mit einem Mal echt heiß her. Also so mit Licht an und Kissen im Rücken aufgeschüttelt und dann haben wir doch noch ein „Fass“ aufgemacht.

Für Harald war klar: Wir brauchen im Leben eben immer und immer wieder Herausforderungen, um uns weiterzuentwickeln, um vorwärts zu kommen. Für ihn findet außerhalb der Komfortzone das Leben, das Abenteuer und Wachstum, statt. Sonst empfindet er es als Stillstand und vielleicht sogar Rückstand.

Aber ist das so?
Lebt er das auch so?

Wir sind seit 25 Jahren zusammen und ich kann euch sagen: JA und NEIN! Harald ist ein Typ, der gerne für eine Sache brennt, der ein Leuchten in seinen Augen hat und sich gerne für Dinge begeistert, die er selbst in die Hand nehmen und umsetzen kann. Er geht dabei gerne über seine Grenzen, physisch und psychisch, denn er hat ein Ziel und dafür ist er unermüdlich und 100.000 Prozent bei der Sache.

Das liebe ich an ihm. Und doch mag er auch die Zeiten, an denen alles so dahinplätschert. Wir auf unserer Liege im Garten liegen und nichts reden, planen und tun 😉

Dann hab ich losgelegt!
Komfortzone verlassen Ja oder Nein?

Stimmt es wirklich, das Wachstum nur außerhalb der Komfortzone stattfinden kann und wo hört bei mir die Komfortzone auf und was noch wichtiger ist: Und warum muss es immer so weh tun?

Ja, ich hab das Gefühl, wenn ich aus meiner Kompfortzone steige, Neues ausprobiere, Dinge tue, die ich sonst nicht tue, ist das immer mit Drama verbunden. Ok. ist vielleicht mein ganz persönliches DING?!? Und auf dieses DRAMA hab ich echt nicht immer Lust, wenn du weißt, was ich meine?

Melanie Aring, die Ideenmanagerin, meinte einmal dazu: Komfortzonenstretching! Und das gefiel mir gleich viel besser. Fühlt sich viel angenehmer und wohliger an. Wir springen nicht sofort über den Zaun oder eine Klippe hinunter, nein! Wir dehnen uns aus! Strecken uns, spreizen unsere Flügel, wir erschaffen uns einen größeren Raum, in dem wir uns weiter bewegen und nicht gleich die ganze Welt einreißen, oder umreißen wollen.

Das tut nicht weh!

Im letzten Artikel, habe ich genau über dieses Thema: „Veränderung verändert was! Ach was?“  geschrieben – hier kannst du direkt mehr dazu lesen!

Leben ist Veränderung, ob in der Komfortzone oder außerhalb. Veränderung ja! Aber Wachstum?

Wachstum findet außerhalb der Komfortzone statt!

Was ich ganz fest glaube ist, das außerhalb dieser Kuschelzone, unser ganz großes Potenzial liegt.

Wir sind soviel mehr als wir glauben zu sein!

Wenn wir nicht bereit sind uns immer mal wieder auszuprobieren, Neues wagen und vor allem, die Dinge tun, die wir wirklich lieben, aus Angst oder aus Bequemlichkeit, dann, ja dann erleben wir uns nicht wirklich! Wir erleben nicht die Vielfalt, die in uns steckt und die Großartigkeit, die in uns schlummert. Ich glaube sogar, das wir uns damit einengen, zurückdrängen in die Kuschelecke! Wie das Wort schon sagt: Kuschelecke! Das klingt ja nicht gerade nach sehr viel RAUM!

Wäre es dabei nicht einfach nur schade, wenn wir statt uns auszuprobieren und unsere Grenzen zu testen, einfach nur in der Kuschelecke bleiben? Wenn wir all die einzigartigen Talente und Fähigkeiten auf der grünen, umzäunten Wiese, verkümmern lassen?

Bei mir hört die Komfortzone auf, wo ich „ALTES“ und „VERTRAUTES“ loslasse. Das ist dann oft nicht das, was ich mir gerade so vorstelle! Denn die Seele geht Wege, die das EGO nicht immer so prickelnd findet. 

„Ja, ich weiß,“ hab ich dann zu Harald gesagt. „Ich weiß es ja und trotzdem!“ Ich hab Angst.

Und schon isses wieder da – das DRAMA!

Wir wissen eben nicht, wie es außerhalb dieser Komfortzone aussieht! Wir wissen nicht, was wirklich auf uns zukommt und ob das, was unsere Seele sich ganz doll und ganz echt von uns wünscht, sich auch wirklich so schön und echt anfühlt. Wir „wissen“ es einfach nicht und wir können es auch nicht wissen, wenn wir es nicht ausprobieren!!!

Mein FAZIT:

  1. Mach das Thema: „Komfortzone verlassen Ja oder Nein? Und warum überhaupt?“, zu deinem eigenen Thema. Finde selbst heraus, was es für dich ganz persönlich heißt und vor allem, wie es sich für dich anfühlt!
  2. Verweile in deiner Kuschelecke, wenn es dir gefällt und genieße es – aber verharre nicht darin!
  3. Kleine Schritte! Du wolltest schon immer einmal … … dann tu es! Probier es aus! Warte nicht und auf nichts! Lass dich nicht aufhalten von deiner Angst und deinem „EGOlein“!
  4. Gebe den Widerstand auf und lass das Leben einfach fließen! Da geht noch soviel mehr!
  5. Freu dich auf das, was außerhalb deiner Komfortzone liegt! Spannende Zeiten warten auf dich!
  6. Vertraue auf das JETZT und genieße den Moment!

Fang an zu SPIELEN!

Lass die Freude dabei in alles strömen, was du tust

… und nimm dir jeden Tag -in ECHT- ZEIT- zu fühlen!

Alles Liebe

Deine Bettina  🙂

PS: Liebe Christine … da hast du ja echt ein „Fass“ aufgemacht! Tolles Thema, tolle Aktion! Danke dir dafür!

PPS: Ach ja und so um 1:58 Uhr, gestern Nacht, ging dann auch das Licht aus, im meinem Schlafzimmer! Wir haben dann auf jeden Fall nicht mehr geredet 😉 (lohnt sich doch immer – ganz bis zum Ende zu lesen!!! Schön das du drangeblieben bist!)

 

3 Gedanken zu „0:44 Uhr – gestern Nacht – in meinem Schlafzimmer …

  1. Sag Harald einen schönen Gruß von mir. Er hatte ja ganz schön zu tun letzte Nacht – und alles nur wegen meiner Blogparade… 😉

    Ich wüsste gerne von ihm, ob er nicht vielleicht mittendrin in seiner Komfortzone ist, wenn seine Augen leuchten und er unermüdlich begeistert dort ist, wo andere längst an ihren Grenzen kapituliert haben.

    Denn Komfortzonen sind nicht nur dehnbar, sondern jede sieht anders aus. (In der Blogparade hat doch glatt ein Ultramarathonläufer behauptet, dass er laufend in der Komfortzone wäre – und was mich betrifft, ist sowas völlig unvorstellbar…)

    1. … nochmal zurück! Gerade hab ich mit Harald über deinen Kommentar gesprochen. (Er wollte halt heute Nacht auch mal schlafen 😉 – kann ich ja verstehn!)
      Und ja … du hast vollkommen Recht – genauso empfindet er es auch . Zuerst erweitert er seine Komfortzone, setzt sich neue Ziele, neue Herausforderung, geht die Dinge an, probiert es aus und damit ist er schon wieder mittendrin in der erweiterten Komfortzone. Horizont erweitert. Größere Komfortzone erschaffen. Das ist Fortschritt, Wachstum – so sagt es Harald.
      Das mit dem Ultramarathonläufer hat Harald wie folgt kommentiert: „Ich glaube auch nicht, das ein Marathonläufer sich immer in seiner Komfortzone bewegt, sonst würde er sich doch nie verbessern und seine Kilometer immer zur gleichen Zeit laufen …
      … liebe Grüße zurück – von Harald 😉

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