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Die Veränderung, verändert was! Ach was?

Energien wollen fließen - Veränderung genießen

Seelengeflüster Podcast
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Veränderung – JA! Was verändern – NEIN!

Wir wollen, wir wünschen uns Veränderung. Jeden Tag jammern wir über uns, unseren Job, unseren Partner, unseren Beziehungen, unseren Körper – die WELT!

Wir wollen Veränderung – aber selbst nichts ändern!

Wir wünschen uns Veränderung – aber es soll bitte alles so schön bleiben, wie es ist!

Warum ich heute darüber schreibe?

Weil ich es gerade erlebe, wie schwierig es ist bei sich zu bleiben und auf sein Herz zu vertrauen und Veränderungen zu durchleben!

Denn das heißt ja auch loslassen, Vertrautes aufgeben und sich auf was ganz Neues einzulassen.

Eines ist klar: Ob bewusst oder unbewusst – das Leben ist Veränderung und wir können uns dem nicht entziehen.

Es kommt einfach nur darauf an, wie wir damit umgehen. Ob wir mitgehen, uns treiben lassen vom Strom des Lebens, oder dagegen ankämpfen.

Klingt verrückt. Ist es auch. Hier ein paar Beispiele 😉

  • Ich will endlich schlanker sein – und esse fleißig weiter jeden Tag Süßes & Co. und bewege mich kein Stück von meiner Couch!
  • Ich will nicht mehr ausgenutzt werden – und sage weiterhin zu allem und jedem: ja klar, kein Problem, mach ich gerne!
  • Ich will raus aus meinem Job – und gehe täglich weiter zur Arbeit, tue motiviert, ohne mir dabei anmerken zu lassen, wie öde das alles für mich ist!
  • Ich beklage mich über die Umwelt, die Politiker, die offensichtlich einfach nichts tun wollen – und benutze fleißig weiter Plastiktüten und lass den Wasserhahn tropfen!
  • Ich bin unglücklich in meiner Beziehung – und verharre darin, weil ich glaube, keine andere Wahl zu haben, oder noch besser: das kleinere Übel zu wählen und immer mit der Hoffnung auf Besserung!
  • Ich möchte achtsamer sein – und power jeden Tag von morgens bis abends mit meinem Programm durch, ohne INNE zu halten!
  • Ich will Vegetarier werden – und esse weiterhin Fleisch!
  • Ich will ehrlich sein – und belüge mich jeden Tag selbst!
  • Ich will auf mein Herz hören – und tue was mein Kopf mir sagt!

Veränderung setzt voraus, dass sich etwas ändert.

Sonst ändert sich nix. Wenn wir weiter in unserem Trott, in unseren Beziehungen, Jobs bleiben, obwohl wir spüren, dass es uns drängt und drückt, das wir es ändern müssen, raus müssen, dann werden wir krank, aggressiv, traurig oder depressiv, oder alles zusammen.

Der Körper – der Spiegel der Seele.

Die Seele, unser Herz wünscht sich so sehr, dass es gehört wird. Es wünscht sich Liebe, Liebe auf allen Ebenen. Fang an auf dein Herz zu hören.

Veränderung, egal ob positiv oder negativ, macht uns erst einmal Angst.

Angst vor dem Neuen, dem Unbekannten, dem  „NochNieDagewesenem!“ Wir sind aufgeregt, es kribbelt im Bauch, wir stellen uns alle möglichen Szenarien vor, bekommen Fluchtgedanken, würden am liebsten alles sein lassen. Und genau das machen auch die meisten Menschen – sie lassen es lieber beim ALTEN und GEWOHNTEN, das ihnen die „vermeintliche Sicherheit“ verspricht.

Wir fangen an nach Gründen zu suchen, warum es doch besser wäre alles so zu lassen, wie es ist. Und wir finden Gründe. Wir fangen an uns zu erklären und unsere Lebenssituation vor anderen  zu verteidigen.

Der Kopf findet Gründe – das Herz findet Wege.

Wenn wir jetzt nicht bereit und vor allem mutig sind, uns voll und ganz auf unser Herz einzulassen, werden wir weiterhin in unserem „Opferdasein“ verharren, weil wir 1000 Gründe gefunden haben, die dafür sprechen. Alles andere wäre zu gefährlich, zu unsicher, zu ungewiss, zu:  ich weiß nicht was!

Was tun, wenn die alten Strukturen, die alten Bänder, an uns ziehen und uns schön brav in unserer Komfortzone behalten wollen?

Veränderungen bewusst zu durchleben setzt eine Entscheidung voraus.

Eine Veränderung braucht dein bedingungsloses JA und dein HANDELN.

JA, ich will!
JA, ich tue jetzt alles dafür, um mich aus dieser Situation zu befreien, sie zu verändern.
JA, ich entscheide mich für mich!

Das ist kraftvoll und bewusst.

Das ist Veränderung.

Augen zu und atmen. Atmen und fühlen.
Das geht nicht auf Knopfdruck. Jeden Tag. Immer mal wieder. Augen zu – atmen und fühlen. Wie fühlen sich die Worte, Gedanken, Situationen an? Bin ich im Widerstandsmodus? Annehmen – was ist!

Wie fühle ich mich gerade jetzt?

Mir hilft dabei immer das Malen und Schreiben und vor allem das Spüren. Ich spüre den Druck, den Schmerz, die Enge und fühle mich traurig oder wütend dabei, oft alles zusammen. Beim Schreiben, lass ich einfach alles rausfließen. Die Worte, mit meinen ganzen Emotionen. Nur für mich. Ich „darf“ alles schreiben … ohne Zensur.

Und beim Malen entstehen Bilder, Collagen, die mir ein ganz tiefes Verständnis darüber geben, wie ich mich gerade fühle.

Was sich mein Herz von mir wünscht.

Was wünsche ich mir?

Beim Malen kann ich wunderbar meine Gedanken loslassen. Nichts denken einfach nur die Farben fließen lassen, auf Papier oder auf der Leinwand. Dafür habe ich mir vor kurzem auch mal wieder Fingerfarben gekauft, mit denen man herrlich schmieren und die Farben fließen lassen kann, auch auf der Fensterscheibe. Probier es einfach mal aus. Wenn der Kopf still ist, entsteht Raum! Kreativer Raum! Hier darf erst einmal alles so sein, wie es gerade ist!

Für mich immer noch erstaunlich, wie viel Kraft, wie viel Energie das Schreiben und Malen in mir auslöst. Ich glaube, weil ich ES, also mein InnerEs einfach genau vor Augen habe. Meine losen Gedanken und Gefühle, die in mir herumschwirrten, sehe ich auf einmal direkt vor mir: im Bild, im Text. Es ist greifbar geworden und hilft mir dabei die Dinge wahrzunehmen. Und wenn ich meine Gefühle, Gedanken, Wünsche, Träume wahrnehme, erkenne, dann komme ich auch ins Handeln, dann kommen mir überhaupt erst einmal Ideen zum Handeln und ich habe auf einmal eine Wahl und die Möglichkeit zu entscheiden!

ANNAHME & HINGABE ÜBEN:

Veränderung heißt aus meiner Sicht nicht, aus einem Widerstand, einem Affekt  heraus zu handeln, alles um zu schmeißen, eben nicht – gegen den Strom zu schwimmen.

Bevor wir etwas in der Tat verändern wollen – nehmen wir erst einmal wahr, was ist! Annehmen was ist. Sich nicht mehr dagegen wehren, die Situation erst mal so nehmen wie sie ist. Werfe dich rein in die Wellen und lass dich treiben. Beobachte dich und die Situation.

Sie ist da. Nimm sie wahr.

Das tue ich mit dem Atmen und Fühlen, beim Malen und Schreiben. Die Impulse nehme ich wahr und ganz oft folgen diesen Impulsen eine Idee, der nächste kleine Schritt, um die Situation zu verändern!

Und das probiere ich dann einfach aus!

ACTION: Ein kleiner Schritt. Tut nicht weh.

Zeichen setzen:

  • Das können kleine Zettel am Kühlschrank oder an einem Spiegel sein, die dich täglich an deine Entscheidung hin zu deiner Veränderung erinnern.
  • Das kann eine kleine Belohnung für dich sein, wenn du beim nächsten Mal ein NEIN aussprichst, wenn dir nach einem NEIN ist!
  • Das kann ein Vertrag mit dir selbst sein, den du handschriftlich verfasst und ihn dir dann an die Wand heftest.
  • Das können Stille Momente sein, die du dir mit deinem „Achtsamkeitswecker“ dreimal täglich stellst! (Handy Wecker eignet  sich hervorragend dafür!)
  • Das kann ein neues Rezeptbuch über die Vegetarische Küche sein!
  • Das kann ein Termin bei deinem Seelencoach sein!

Kleine Schritte, sind sowieso etwas Wunderbares. Sie machen immer Lust auf mehr!

„Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus“, heißt es doch so schön!

Veränderungen müssen nicht immer der eine große Durchbruch, ein Umbruch oder Abbruch bedeuten.

Lass kleine Schritte – kleine Veränderungen, vorausgehen. Es ist so ein bisschen, wie Vorkosten, ob es dir schmeckt, was du dir da „geköchelt“ hast und vor allem spüren, wie es sich für dich anfühlt.

  • Steckst du gerade in einer Veränderung? (Wer nicht? ;))
  • Schwimmst du mit oder gegen den Strom deines Lebens?
  • Welchen kleinen Schritt könntest du heute tun, um etwas an der Situation in deinem Leben zu verändern?

Nimm dir Zeit: male, genieße die Natur und gehe spazieren, schreib dir alles auf, deine Gedanken, Gefühle und Impulse!
Fixiere deinen nächsten, kleinen Schritt – vielleicht in einem Bild, in einer Collage?

Entscheide dich: JA, ich will!

Und dann TU ES!

Lass ganz bald von dir hören. Gleich jetzt kannst du mir deinen ersten Impuls ins untere Kommentarfeld schreiben.

Ich freu mich von dir zu lesen.

„Die Energien wollen fließen, halten wir sie nicht auf!
Leben heißt: Sich hingeben und genießen
und – lass alles seinen Lauf!“

Free FLOW – das Leben ist im Fluss – lass es fließen!

Alles Liebe

Deine Bettina  🙂 

8 Gedanken zu „Die Veränderung, verändert was! Ach was?

  1. Liebe Bettina,
    danke dir für deinen Beitrag, tatsächlich, Veränderungen gehen auch nur mit dem ersten Schritt. 😉 Da hätten wir es gerne promt erledigt, aber nein, es geht Schritt für Schritt. Und bis das im Muskelgedächtnis angekommen ist, dauert es mindestens drei Wochen… Ich hatte mal im Bad mein Handtuch an einen neuen Platz aufgehängt. Was glaubst du, wie viele Wochen ich nach dem Duschen immer noch in die alte Richtung gvriff? DAbie war der neue Platz soweiso näher und günstiger gelegen…
    Wichtig ist: dranbleiben! Dann klappt es.
    lg aus Wien
    Eva Laspas

    1. 😉 Ja, so ist das mit den Veränderungen, selbst wenn sie einem „dienen“, so wie in deinem Beispiel, müssen erst ganz viel Handlungen folgen, damit es auch tatsächlich in unserem Unterbewusstsein ankommt und sich verändern kann. Das Zauberwort mit drei Buchstaben: TUN.
      Lieben Dank, für dein dolles Feedback.
      Grüße nach Wien aus der sonnigen Pfalz … Bettina 🙂

  2. Liebe Bettina,
    Du hast so schön beschrieben, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, obschon ich selbst das gern tue, hat es mich voll gepackt, in Ruhe Deinen Artikel zu lesen. Mir gefällt das Thema und Deine Schreibstimme. Danke für Deinen Anstupser. Herzlichst Elke (Lilli)

    1. Liebe Lilli, superlieben DANK für dein Feedback!!! Schön das es dich gepackt und angestubst hat … das freut mich awwer mal so richtig, richtig dolle 😉 TUT GUT!
      Sonnige Herzensgrüße … Bettina

  3. Mit einem kleine Schritt ein Zeichen setzen…das ist ein schöner Gedanke. Das wirkt so leicht und unkompliziert…motiviert 😉 Dennoch: das direkte Umfeld reagiert häufig nicht sooo positiv auf Veränderungen: oft stößt man auf Unverständnis oder sogar Ablehnung. Ich glaube, daß ist der schwierigere Part: nicht der erste Schritt, sonder dies „auszuhalten“ bzw. zu lernen, damit umzugehen.

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